Herbstliche Wanderlust mit Hund

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Herbstliche Wanderlust

Wald, Strand, Berge: Abwechslungsreiche Spaziergänge mit Hund

 

Holzwickede. Farbenfrohe Bäume, raschelnde Blätter unter den Füßen und wärmende Sonnenstrahlen: Wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt, lohnt sich der Gang an die frische Luft. Denn langweilige Spaziergänge gibt es in dieser Jahreszeit nicht. Und auch Hunde wissen, dass es in der Natur jetzt jede Menge zu entdecken gibt!

Egal ob im Wald, am Strand oder in den Bergen – ein ausgiebiger Spaziergang tut der Seele gut und hält fit. Vor allem für Hunde ist die Bewegung im Freien ein Highlight. Sie verbringen die meiste Zeit im Haus oder in der Wohnung und können es kaum erwarten sich richtig auszutoben. Die bevorstehenden Herbstferien eignen sich daher ideal, um noch einmal gemeinsam mit Familie und Hund bewusst Zeit an der frischen Luft zu verbringen und sich zu erholen. Christina Nielsen, Haustierexpertin bei Mein-Haustier.de weiß, wo und wie das am besten geht.

 

Bunte Waldwanderung
Ein Spaziergang im Wald ist immer etwas Besonderes: Weicher Boden, Vogelgezwitscher und der Duft nach Moos und Holz tun Körper und Seele gut. „Obwohl es in Wäldern und auf Routen abseits befahrbarer Straßen schon viel zu entdecken gibt, sollten die Instinkte des Hundes mit kleinen Aktivitäten zusätzlich angeregt werden“, empfiehlt Nielsen. Eine aufregende Beschäftigung ist das klassische Versteckspiel. Der Hund wird an einer Stelle abgesetzt und das Herrchen oder Frauchen versteckt sich. Mit dem Kommando „Such“ startet das Spiel, bis der Vierbeiner das Versteck aufgespürt hat. So wird nicht nur die Neugierde des Hundes geweckt, sondern auch sein Geruchssinn trainiert. Das Ganze funktioniert auch als Fährtensuche mit Leckerchen. Der Hund schnüffelt sich entlang einer Spur leckerer Belohnungen zum Ziel. Bevor es losgeht sollte man sich allerdings darüber informieren, ob Hunde im Wald freilaufen dürfen. Zum Beispiel ist in Naturschutzgebieten und aufgrund von Brutzeiten der Ausgang ohne Leine teilweise verboten.

 

Strandspaziergang mit frischer Brise
Ein weiteres Highlight im Herbst ist ein Spaziergang entlang der Küste. Viele Strände, die während der Sommermonate für Hunde gesperrt sind, werden in der Nebensaison für die Vierbeiner freigegeben. Trotzdem sind bei einem Spaziergang an der salzigen Seeluft einige Dinge zu beachten, weiß Nielsen: „Bei kühleren Temperaturen ist es empfehlenswert den Hund nach seinem Bad im Meer abzutrocknen, denn auch er kann sich erkälten.“ Vorsicht ist vor allem bei Muscheln am Strand geboten. Diese können eine Verletzungsgefahr für Mensch und Tier darstellen. „Hunde haben jede Menge Spaß am Strand. Sie lieben es, mit der Schnauze im Sand zu wühlen. Das viele Rumtollen macht aber auch schnell durstig. Daher sollten Herrchen und Frauchen immer genügend Trinkwasser bei sich haben. Bedient sich der Hund zu viel am Salzwasser, kann dies zu Durchfall führen“, so Nielsen weiter. Auf andere Strandbesucher sollte man auch in der Nebensaison Rücksicht nehmen und seinen Hund immer im Auge behalten. Einem erholsamen Strandtag steht so nichts im Weg.

 

Ausflug in die Berge
Auch in den Bergen fühlen sich viele Hunde wohl. Bei einer sportlichen Bergwanderung sollte man aber einige Besonderheiten im Vorfeld klären. Wichtig ist, dass die Route an die Fitness des Hundes angepasst ist. Hunde lieben grundsätzlich Wanderungen in den Bergen, solange sie keine Schmerzen beim Gehen haben und ihre Rasse sportlich aktiv sein kann. „Junge Hunde, die noch wachsen, sollten keine Bergtouren bewältigen müssen. Eine anspruchsvolle Wanderung kann ihren Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehnen schaden. Wer sich nicht sicher ist, ob der geliebte Vierbeiner für einen Ausflug in die Berge fit genug ist, sollte vorab den Tierarzt um Rat bitten“, legt Nielsen nahe.
Auf einer Bergwanderung kann einiges passieren. Um für alles gewappnet zu sein, muss der Hundebesitzer vor dem Start die Ausrüstung checken. Proviant, Wasservorräte und eine kleine Notfallapotheke mit Verbandsmaterial, Desinfektionsspray und Pinzette dürfen nicht fehlen. Es sollten zudem immer ausreichend Pausen gemacht werden, um Muskelkater zu vermeiden. Wie der Mensch, kann auch der Hund darunter leiden.

 

Egal welcher Ausflug in die Natur auf dem Programm steht, der Spaßfaktor ist bei allen Aktivitäten garantiert. Unangenehme Überraschungen, wie Herausforderungen auf einer Wanderroute oder Vorschriften für Hunde am Strand, lassen sich durch Recherchen im Vorfeld vermeiden.

 

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Ein Spaziergang im Wald ist immer etwas Besonderes: Weicher Boden, Vogelgezwitscher und der Duft nach Moos und Holz tun Körper und Seele gut.
Grafik: Monkey Business Images/shutterstock.com

 

Holzwickede, 27.09.2018

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